General Wilhelm von KRAUSENECK (1774-1850): Brief BERLIN 1847, Eklat Begräbnis

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Verkäufer: Top-Rated Seller tucholsklavier (4.529) 100%, Artikelstandort: Berlin, Versand nach: Worldwide, Artikelnummer: 302958403012 Sie bieten auf einen eigenhändigen, signierten Brief vom General der Infanterie Wilhelm von Krauseneck (1774-1850), Chef des Generalstabes. Datiert Berlin, 12. November 1847. (Im Berliner Adressbuch von 1847 ist er verzeichnet als "v. Krauseneck, W., General d. Infanterie u. Chef des Generalstabes der Armee, Mitglied des Staatsraths, Behrenstraße 66", daneben ist kein weiterer Krauseneck verzeichnet.) Gerichtet an eine ungenannte Exzellenz, die den Obristen Stevenhagen (gemeint: Stavenhagen) beim Begräbnis des Generalleutnants von Diest streng zurechtgewiesen hat, wohl wegen Tragen des Mantels auf dem Pferd. Wilhelm von Krauseneck bittet nun, Stavenhagen "durch eine Äußerung von Seiten Eurer Excellenz" zu beruhigen. Anm.: Beim Obristen Stavenhagen handelt es sich wohl um den Politiker und späteren Generalmajor Friedrich Stavenhagen (* 8. März 1796 in Halle an der Saale; † 30. März 1869 in Berlin), zu dieser Zeit als Oberst Chef des Kriegstheaters im Großen Generalstab. Heinrich von Diest (* 16. März 1785 in Kleve; † 8. November 1847 in Berlin) war ein preußischer Generalleutnant. 1843 wurde er als Generalleutnant Generalinspekteur der Artillerie. Er verstarb in Berlin und wurde am 11. November 1847 auf dem Alten Garnisonfriedhof in der Linienstraße beigesetzt. Umfang: eine von vier Seiten beschrieben (28 x 23 cm). Geschrieben auf feinem Papier der Marke "Bath". Zustand: Gefaltet, leicht knittrig, ansonsten sehr guter Zustand. Bitte beachten Sie auch die Bilder! Interner Vermerk: Order 5a/7 Über Wilhelm von Krauseneck (Quelle: wikipedia & ADB): Johann Wilhelm von Krauseneck (* 13. Oktober 1774 in Bayreuth; † 2. November 1850 in Berlin) war ein preußischer General der Infanterie und 1829/48 Chef des Generalstabes sowie Militärkartograf und Geodät. Leben: Herkunft: Er war der Sohn des in Bayreuth angesehenen königlich-preußischen Hofgerichtsprokurators bei der Kriegs- und Domänenkammer, Johann Wolfgang Christian Krauseneck (1738–1799) und dessen Ehefrau, Amalie Sophie Johanna, geborene Tungerau. Sie war die Tochter eines Archivars. Sein Vater starb, als er fünf Jahre alt war. Johann Wilhelm und seine vier Geschwister wuchsen als Halbwaisen in wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen heran. Ausbildung: Nach dem Willen der Mutter sollte er studieren, doch Johann Wilhelm zeigte von Jugend auf Interesse am Soldatenberuf. Nachdem er das Gymnasium beendet hatte, trat Krauseneck Anfang März 1791 als Kadett bei der Artillerie in Ansbacher Dienste. Er versah seinen Dienst in der Festung Plassenburg und fiel durch seine guten mathematischen und zeichnerischen Kenntnisse auf. So wurde er vom Artilleriekommandanten Major Johann Friedrich Karl Hoffmann († 10. Oktober 1793) und dem Kartographen Johann Christoph Stierlein (1759–1827) zu ersten topographischen Arbeiten eingesetzt und konnte schon früh praktisch-militärische Grundlagen der Stabsarbeit erlernen. Mit dem Anschluss von Ansbach-Bayreuth unter dem letzten Markgrafen Karl Alexander an das Königreich Preußen konnte er weitere kartographische Kenntnisse erlangen. Militärische Karriere: So begleitete er 1794 während des Ersten Koalitionskriegs die Obristen von Grawert und von Massenbach bei Geländeaufnahmen für General Friedrich Ludwig zu Hohenlohe-Ingelfingen. Dieser ernannte ihn zum Premierleutnant in seiner 2. ostpreußischen Füsilierbrigade. 1803 wurde er zum Stabskapitän befördert. Während des Feldzuges 1806/07 nahm er an der Schlacht bei Preußisch Eylau sowie den Gefechten bei Schippenbeil, Leineburg und Wackern teil. Für seine Leistungen in der Schlacht bei Heilsberg erhielt Krauseneck am 21. Februar 1807 den Orden Pour le Mérite. 1808 wurde er Major und zum 3. Ostpreußischen Infanterie-Regiment versetzt. 1809 wurde er Kommandeur des Potsdamer Füsilierbataillons des Garde-Regiments zu Fuß. 1812 wurde er auf Empfehlung des Generals Ludwig Yorck von Wartenburg Nachfolger von Wilhelm René de l’Homme de Courbière als Kommandeur der Festung Graudenz in Westpreußen. Schon im Juni 1813 wurde er in den Generalstab des Armeekorps Blüchers versetzt. Während der Befreiungskriege nahm Krauseneck bis 1815 an verschiedenen Schlachten teil. In der Schlacht bei Großgörschen wurde er verwundet und erhielt das Eiserne Kreuz II. Klasse sowie den Sankt-Stanislaus-Orden II. Klasse. Für die Schlacht bei Fère-Champenoise mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet, wurde er 1814 noch Kommandant der Festung Mainz und schied Ende des Jahres aus dem Generalstab aus. Am 11. April 1815 folgte seine Beförderung zum Generalmajor. Ende Juni 1815 übernahm Krauseneck die Führung der Truppen zur Einschließung von Festungen und erhielt am 2. Oktober 1815 das Eichenlaub zum Pour le Mérite. Nach Stationen im Truppenkommando wurde er 1829 Chef des Großen Generalstabs der Preußischen Armee. Dort förderte er die astronomische Forschung, die Kartographie und den Telegrafen. Mit General von Lilienstern setzte er sich für die Gründung des Berliner Lithographischen Instituts ein. Dort sind später viele preußische Karten erschienen. Er war auch Mitglied im Preußischen Staatsrat. Am 18. Januar 1840 wurde Krauseneck mit der Verleihung des Schwarzen Adlerordens in den erblichen Adelsstand erhoben. Ende März 1842 erhielt er die Brillanten zu diesem hohen Orden und wurde außerdem am 12. September zum Chef des 4. Infanterie-Regiments in Danzig ernannt. Am 1. Mai 1848 wurde er als Chef des Preußischen Generalstabes durch Karl von Reyher abgelöst. Daraufhin wurde ihm am 9. Mai 1848 der Abschied mit Pension gewährt. Nach zweijährigem Ruhestand verstarb Krauseneck in Berlin und wurde am 5. November 1850 auf dem dortigen Alten Garnisonfriedhof begraben (die Grabanlage existiert nicht mehr). Dort ruhen auch seine Frau und seine jüngste Tochter. Familie Johann Wilhelm hatte sich am 23. März 1808 auf Gut Nerfken mit Charlotte Karoline Jakobine von Heyden-Nerfken (1792–1878) verheiratet. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor: Amalie Karoline Jakobine Luise (* 1809) ⚭ 1837 Ferdinand Theodor Eduard von Ritzenberg auf Nischwitz in Sachsen Ida Albertine (* 1811) ⚭ 1832 Moritz Seebeck, Kurator der Universität Jena und Erzieher des Herzogs Georg II. von Meiningen Thekla Malvine (* 1812) ⚭ 1840 Friedrich Gustav Kießling, herzoglich-sachsen-meiningischer Konsistorial- und Schulrat Mathilde Wilhelmine (* 1816) ⚭ 1843 Karl Friedrich Wilhelm von Felgermann, Erzieher Kaiser Friedrich III. Adelheid Auguste (* 1817) ⚭ 1844 Philipp Carl von Canstein Luise Angelika Wilhelmine (* 1819) ⚭ 1849 Gustav Eugen Ludwig von Orlich, Professor an der Friedrich-Wilhelms Universität Berlin Emma (* 1820; † 1888 in Bad Flinsberg) Krauseneck: Wilhelm Johann K. (von dem ihm in Folge der Verleihung des schwarzen Adlerordens im J. 1840 zustehenden Adelsprädikate hat er keinen Gebrauch gemacht), preußischer General der Infanterie, am 13. October 1775 zu Bayreuth, wo sein Vater Proceßrath war, geboren, trat 1791 als Artilleriecadett auf der Plassenburg in den Dienst seines Heimathlandes, fand, als letzteres bald darauf an Preußen kam, wegen seiner Fertigkeit im Aufnehmen und Zeichnen Verwendung als Ingenieurgeograph bei den preußischen Truppen, denen er 1794 in der Pfalz gute Dienste leistete, war dann als solcher bei den Vermessungsarbeiten in den neu erworbenen polnischen Landestheilen thätig und erhielt endlich 1797 eine Anstellung als Premierlieutenant in der ostpreußischen Füsilierbrigade, trat aber erst 1800 in den praktischen Dienst. 1806 Compagniechef geworden, focht er in dieser Eigenschaft 1807 in West- und Ostpreußen und erwarb im Gefecht bei Wackern (8. Februar) den Orden pour le mérite, auch gebrauchte ihn sein Brigadechef, General v. Stutterheim, vielfach zu Generalstabsgeschäften. Bei der Reorganisation der Armee wurde er auf Scharnhorst’s, der ihm wohl wollte, Vorschlag Major bei der Artillerie; man beabsichtigte dieser Offiziere zuzuführen, welche weniger technische Kenntnisse als Verständniß für die taktische Verwendung der Waffe hätten – sehr gegen Krauseneck’s Wünsche, welcher nach drei Monaten (Juni 1809) auf sein Bitten als Commandeur des leichten Bataillons beim Regiment Garde wieder zur Infanterie kam. Daneben wurde ihm 1811 der Befehl über sämmtliche leichte Truppen (noch 2 Bataillone und 1 Husarenregiment) der brandenburgischen Brigade übertragen. Auch sonst wurden seine Dienste für die Ausbildung seiner Waffe, welcher sein Hauptinteresse zugewendet war, vielfach in Anspruch genommen, so war er unter Scharnhorst an der Ausarbeitung des Exercierreglements für die Infanterie von 1812 der Hauptbetheiligte. Als der Krieg mit Rußland bevorstand, übertrug ihm der König „aus besonderem Vertrauen“ den Posten eines Commandanten von Graudenz, der einzigen Festung, über welche der Monarch frei verfügen konnte. Hier [83] verhielt er sich gegen die Anforderungen der Franzosen ebenso ablehnend, wie er York gegenüber sich weigerte, vor des Königs offener Erklärung, gegen jene Partei zu nehmen; auch der Betheiligung der Bürgerschaft an dem von Stein berufenen Landtage trat er entgegen. Als seine Mission erfüllt war, erbat er Verwendung bei der Armee, kam in Blücher’s Hauptquartier und nahm an den Schlachten von Groß-Görschen und Bautzen theil. Dann wurde er, mit Gneisenau wenig harmonirend, in das schlesische Gebirge gesandt, um dort eine Landesbewaffnung zu organisiren, bald darauf aber nach Schweidnitz versetzt, aus welcher Festung ein bedeutender Waffenplatz gemacht werden sollte. Als der Gang des Krieges dies hatte überflüssig erscheinen lassen, wurde er nach Böhmen berufen und sollte in seiner Heimath Franken eine Insurrection ins Werk setzen. Baierns Zutritt zu den Verbündeten machte diese Absicht gegenstandslos und K. erhielt nun, seit einiger Zeit Oberstlieutenant, Anfangs October das Commando einer Brigade unter Tauentzien, welcher Wittenberg einschloß. Ehe es hier zu entscheidenden Thaten kam, erhielt er Befehl sich zum General v. Kleist zu verfügen; Krankheit verzögerte aber seine Reise und als er Mitte Februar in Frankreich eintraf, war die ihm bestimmte Brigade durch starke Verluste so zusammengeschmolzen, daß sie als solche nicht mehr existirte. Er fand wieder in Blücher’s Hauptquartier Verwendung, für la Fère Champénoise erhielt er das eiserne Kreuz 1. Klasse. Nach dem ersten Pariser Frieden wurde er Commandant der Bundesfestung Mainz, was er, unter verschiedenen österreichischen Gouverneuren sich sehr bewährend, bis 1821 blieb, dann Commandeur der 6. Division in Torgau und 1829 Chef des Generalstabes der Armee. Selbst eine durch und durch praktische Natur, war er bestrebt diesen möglichst praktisch zu gestalten und alles von demselben fern zu halten, was ihn als eine Gelehrtenzunft erscheinen lassen konnte; steter Wechsel der Persönlichkeiten zwischen Generalstab und Armee sollte dazu mitwirken; daneben förderte er Landesvermessung und kriegsgeschichtliche Arbeiten. Fruchtbringend war seine Thätigkeit namentlich bei den Uebungsreisen des Generalstabes und bei den größeren Truppenübungen; die für die Ausführung der letzteren maßgebenden Gesichtspunkte stellte er in einer 1840 der Armee mitgetheilten Vorschrift zusammen. Seine Weltanschauung war eine antike, sein politisches Glaubensbekenntniß ein freisinniges; an den Verhandlungen des Staatsrathes, zu dessen Mitgliede er im October 1837, gleich nachdem der Präsident desselben, Herzog Karl von Mecklenburg, gestorben war, ernannt wurde, fand er daher kein Behagen. Seine Gesinnung war eine echt deutsche, sie trat daher bei den Verhandlungen in Betreff der Anlegung der Bundesfestungen Ulm und Rastatt zu Oesterreichs Ansprüchen in Gegensatz, welche von Knesebeck unterstützt wurden. Der Antheil, den er an der Vervollständigung von Preußens Vertheidigungssystem gehabt hat, bringen mit seinem Namen benannte Festungswerke in Königsberg in Erinnerung. Die Märzbewegung von 1848 erfüllte ihn mit Hoffnungen. Er befürwortete damals das Zurückziehen der Truppen aus Berlin, gewahrte aber bald den begangenen Mißgriff und rieth schon im Juni zu nachdrücklichen Maßregeln. Bereits 1842 hatte er den Abschied erbeten, da er sich den Anforderungen des Dienstes nicht mehr für gewachsen hielt, sein Freund Boyen hatte die Erfüllung des Gesuches damals vereitelt, 1847 wiederholte er seine Bitte ebenso vergeblich, im Gegentheil sollte er im April 1848 „das ehrenvolle Joch“ – wie der König schrieb – des Kriegsministers auf sich nehmen. Das Bewußtsein, den mit diesem und auch mit dem von ihm bekleideten Posten verbundenen Anforderungen nicht mehr genügen zu können, war aber zu mächtig; er bat von Neuem um seine Entlassung und erhielt sie am 9. Mai mit einer Pension von jährlich 4000 Thaler. Nach und nach immer schwächer geworden, starb er zu Berlin am 2. November 1850. Condition: Gefaltet, leicht knittrig, ansonsten sehr guter Zustand. Bitte beachten Sie auch die Bilder!, Produktart: Handgeschriebenes Manuskript, Genre: Militär & Krieg, Erscheinungsjahr: 1847, Autor: Wilhelm von Krauseneck, Material: Papier, Eigenschaften: Erstausgabe, Erscheinungsort: Berlin, Original/Faksimile: Original, Sprache: Deutsch

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